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European Quadball Cup 2026 in Pfaffenhofen

European Quadball Cup 2026 in Pfaffenhofen: Sport, Vielfalt und 380 Euro Spenden für Queer Pfaffenhofen

Ein internationales Sportwochenende in Pfaffenhofen

Am Pfingstwochenende wurde das Gelände des FSV Pfaffenhofen beziehungsweise das Städtische Stadion Pfaffenhofen mit seinen Sportflächen zu einem internationalen Treffpunkt der besonderen Art: Am 23. und 24. Mai 2026 fand hier der European Quadball Cup 2026 Division 1 statt. 24 der stärksten Clubteams Europas reisten nach Pfaffenhofen an der Ilm, um auf den Turnierfeldern um Punkte, Platzierungen und den europäischen Titel zu spielen. Für die Stadt bedeutete das ein Wochenende voller Tempo, Teamgeist, Sprachenvielfalt und Begegnungen weit über den Sport hinaus.

Spendenaktion für Queer Pfaffenhofen

Auch Queer Pfaffenhofen e.V. war vor Ort sichtbar. In Absprache mit den Veranstaltenden wurden während des Turniers Spenden zugunsten unseres Vereins gesammelt. Einen eigenen Stand hatten wir dabei nicht: Das Committee stellte einen Tisch bereit, an dem Give-aways und Merch von Queer Pfaffenhofen gegen Spende erhältlich waren. Am Ende kamen insgesamt 380 Euro zusammen. Dieses Ergebnis zeigt, wie stark sportliche Großveranstaltungen lokale Solidarität stärken können: Menschen kommen wegen des Spiels zusammen – und nehmen zugleich wahr, welche Initiativen sich vor Ort für Akzeptanz, Sichtbarkeit und ein respektvolles Miteinander einsetzen.

Was ist Quadball?

Quadball, früher vielen unter dem Namen Quidditch bekannt, ist heute eine eigenständige, dynamische Kontaktsportart. Gespielt wird mit Elementen aus Handball, Rugby und Dodgeball. Auf dem Feld stehen pro Team bis zu sieben Spielende, die je nach Position unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Einige Spielende versuchen, den Ball durch einen der gegnerischen Ringe zu werfen; andere setzen Dodgeballs ein, um Gegenspielende kurzzeitig aus dem Spiel zu nehmen. Nach einer festgelegten Spielphase kommt zusätzlich die Flag ins Spiel: Eine suchende Position versucht, einer neutralen flagtragenden Person die Flag zu entreißen. Je nach Punktestand kann dieser Moment ein Spiel entscheiden oder noch einmal komplett öffnen.

Ein Sport mit Vielfalt im Regelwerk

Eine der größten Besonderheiten von Quadball ist jedoch nicht nur das ungewöhnliche Regelwerk, sondern die Haltung des Sports. Quadball wird geschlechtergemischt gespielt. Eine Gender-Regel begrenzt, wie viele Menschen desselben Geschlechts gleichzeitig für ein Team auf dem Feld stehen dürfen. Dadurch ist Vielfalt nicht nur ein Begleitwert, sondern Teil der sportlichen Struktur. Gerade deshalb passt Quadball besonders gut zu einem Verein wie Queer Pfaffenhofen: Der Sport verbindet körperliche Intensität mit Fairness, Selbstbestimmung und einer Kultur, in der Menschen unterschiedlicher Geschlechter und Hintergründe gemeinsam auf höchstem Niveau antreten können.

Ghent Gargoyles holen den Titel

Sportlich endete das Wochenende mit dem europäischen Titel für die Ghent Gargoyles aus Belgien. Die Finalspiele zeigten noch einmal, warum Quadball als schnell, taktisch und überraschend gilt: Ballbesitz kann innerhalb weniger Sekunden wechseln, Treffer zählen unmittelbar, und die Flagphase sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Ausblick: gerne wieder in Pfaffenhofen

Für Pfaffenhofen war der European Quadball Cup 2026 damit mehr als ein Turnier. Er war ein Beispiel dafür, wie internationale Sportkultur, lokales Ehrenamt und queere Sichtbarkeit zusammenwirken können. Die Rückmeldung aus dem Umfeld des Events war eindeutig: Die Veranstaltung möchte sehr gerne wieder nach Pfaffenhofen kommen. Für Queer Pfaffenhofen ist ebenso klar: Wenn der European Quadball Cup erneut hier Station macht, möchten wir als mitveranstaltende Organisation aktiv dabei sein.

Danke für 380 Euro Solidarität

Der Dank gilt allen, die gespendet, am Tisch vorbeigeschaut, Fragen gestellt, Merch mitgenommen oder einfach ein freundliches Gespräch geführt haben. 380 Euro sind ein wertvoller Beitrag für unsere Vereinsarbeit – und zugleich ein starkes Zeichen dafür, dass Sport und Vielfalt in Pfaffenhofen gemeinsam Platz haben.

Bildnachweise und weiterführende Links: Die Fotos für den Beitrag stammen von Honeybadger Quidditchpictures und 21 Hoops. Weitere Informationen zu Quadball Europe gibt es auf Instagram und auf der offiziellen Website.

An international sporting weekend in Pfaffenhofen

Over the Pentecost weekend, the FSV grounds and the Städtisches Stadion in Pfaffenhofen, with its sports facilities, became the stage for a truly international sporting event. On 23 and 24 May 2026, the European Quadball Cup 2026 Division 1 brought 24 of Europe’s strongest club teams to Pfaffenhofen an der Ilm. On the tournament pitches, athletes competed for points, rankings and the European title. For the city, it was a weekend full of speed, team spirit, different languages and encounters that reached well beyond the sport itself.

A donation campaign for Queer Pfaffenhofen

Queer Pfaffenhofen e.V. was visibly present throughout the weekend. In agreement with the organisers, donations were collected in support of our association. We did not have our own stand: the committee provided a table where visitors could receive give-aways and Queer Pfaffenhofen merchandise in exchange for a donation. By the end of the event, a total of €380 had been raised. This result shows how major sporting events can strengthen local solidarity: people come together for the games, while also discovering initiatives that work locally for acceptance, visibility and respectful community life.

What is quadball?

Quadball, formerly known to many as quidditch, is now a dynamic sport in its own right. It combines elements of handball, rugby and dodgeball into a fast-paced, tactical contact sport. Each team can have up to seven players on the field at a time, with different positions taking on different roles. Some players try to score by throwing the ball through one of the opposing hoops, while others use dodgeballs to temporarily knock opponents out of play. Later in the game, the flag becomes active: a seeking position attempts to pull the flag from a neutral flag runner. Depending on the score, this phase can decide a match or completely reopen it.

A sport with diversity in its rules

One of quadball’s most distinctive features is not only its unusual ruleset, but also the values built into the sport. Quadball is played as an all-gender sport. A gender rule limits how many players of the same gender may be on the field for one team at the same time. As a result, diversity is not merely a message around the pitch; it is part of the structure of the game itself. That is why quadball connects so strongly with an organisation like Queer Pfaffenhofen: the sport combines physical intensity with fairness, self-determination and a culture where people of different genders and backgrounds can compete together at a high level.

Ghent Gargoyles win the title

On the sporting side, the weekend ended with the European title going to the Ghent Gargoyles from Belgium. The final matches showed once again why quadball is considered fast, tactical and unpredictable: possession can change within seconds, goals count immediately, and the flag phase keeps the result open until the very end.

Looking ahead: a welcome return to Pfaffenhofen

For Pfaffenhofen, the European Quadball Cup 2026 was therefore more than a tournament. It was an example of how international sport, local volunteer work and queer visibility can support one another. Feedback from the event environment was clear: the tournament would very much like to return to Pfaffenhofen. For Queer Pfaffenhofen, the message is just as clear: if the European Quadball Cup comes back, we would like to be actively involved as a co-organising association.

Thank you for €380 of solidarity

Our thanks go to everyone who donated, visited the table, asked questions, took home merchandise or simply shared a friendly conversation. The €380 raised is a valuable contribution to our association’s work – and a strong sign that sport and diversity both have a place in Pfaffenhofen.

Zusammenhalt in Vielfalt: Queer Pfaffenhofen beim Aktionstag in Ingolstadt

Am Donnerstag, den 21. Mai 2026, fand in Ingolstadt der Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ statt. Anlass war der Welttag der kulturellen Vielfalt – ein Tag, der daran erinnert, wie wichtig ein respektvolles, solidarisches und offenes Miteinander für unsere Gesellschaft ist.

Auch Ingolstadt beteiligte sich mit einem vielfältigen Programm. Vor dem Stadttheater wurde das Festival der Vielfalt gefeiert: mit Musik, Begegnung, Mitmachangeboten und Raum für Austausch. Im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass Vielfalt keine Hürde ist, sondern eine Stärke – und dass Zusammenhalt dort entsteht, wo Menschen einander zuhören, sichtbar werden und gemeinsam Haltung zeigen.

Wir von Queer Pfaffenhofen waren gemeinsam mit Queer ver.di, Teilen des queeren Netzwerks der Region und der Stadtdramaturgie Ingolstadt vor Ort und haben ab 18:30 Uhr mit unserem Community-Pavillon über queere Themen informiert. Dabei ging es um Sichtbarkeit, Akzeptanz, queeres Leben in der Region und die Frage, wie wir Diskriminierung gemeinsam entgegentreten können.

Gerade in Zeiten, in denen queere Menschen weiterhin Anfeindungen und Vorurteilen ausgesetzt sind, sind solche öffentlichen Aktionen wichtig. Sie schaffen Begegnung, bauen Berührungsängste ab und zeigen: Queere Menschen sind Teil dieser Gesellschaft – selbstverständlich, vielfältig und sichtbar.

Wir bedanken uns bei allen, die vorbeigekommen sind, Fragen gestellt, Gespräche geführt oder einfach ein Zeichen der Solidarität gezeigt haben. Der Aktionstag hat deutlich gemacht: Zusammenhalt entsteht nicht von allein. Er braucht Menschen, die sich einbringen, Haltung zeigen und Vielfalt aktiv leben.

Denn Vielfalt verbindet – in Ingolstadt, in Pfaffenhofen und überall dort, wo Menschen füreinander einstehen.

Queeres Vernetzungstreffen in Ingolstadt: Gemeinsam mehr erreichen

Ein erster Austausch für die Region 10

Am 22. April fand im Tagtraum in Ingolstadt ein erstes queeres Vernetzungstreffen für Vereine, Initiativen und Engagierte aus der sogenannten Region 10 statt. Zur Region Ingolstadt gehören neben der kreisfreien Stadt Ingolstadt auch die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen a.d.Ilm. Damit war das Treffen bewusst regional gedacht: Es ging nicht nur um einzelne Orte, sondern um die Frage, wie queere Sichtbarkeit, Unterstützung und Zusammenarbeit in der gesamten Region gestärkt werden können.

Eingeladen hatte Peter Hengl, Sprecher des neu gegründeten Arbeitskreises Queer der ver.di Region Ingolstadt. In seiner Einladung formulierte er den Wunsch, miteinander ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, voneinander zu lernen und auszuloten, was gemeinsam entstehen kann. Genau dieser offene und respektvolle Ansatz prägte auch den Abend.

Viele Perspektiven an einem Tisch

Teilgenommen haben neben ver.di-queer unter anderem Queer Pfaffenhofen, Trans-Treff Ingolstadt, die Stadtdramaturgie Ingolstadt, queer at Audi, Rainbow No2 sowie weitere Initiativen, Gruppen und engagierte Einzelpersonen. Schon diese Zusammensetzung zeigte, wie vielfältig queeres Engagement in der Region 10 bereits ist: Es reicht von Beratung, Community-Arbeit und Selbsthilfe über Kultur und betriebliche Netzwerke bis hin zu gewerkschaftlicher Interessenvertretung.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass noch nicht alle angesprochenen queeren Organisationen auf die Einladung reagiert haben. Gerade deshalb bleibt die Vernetzung offen: Weitere Gruppen und Initiativen aus der Region 10 sind ausdrücklich eingeladen, sich künftig einzubringen und den Austausch mitzugestalten.

Für Queer Pfaffenhofen war das Treffen eine wichtige Gelegenheit, Kontakte über die Landkreisgrenzen hinaus zu vertiefen und neue Schnittstellen zu entdecken. Gerade in ländlicheren Räumen und kleineren Städten ist Vernetzung besonders wertvoll. Viele Angebote entstehen ehrenamtlich, mit viel persönlichem Einsatz und nah an den Bedürfnissen der Menschen. Wenn diese Erfahrungen zusammenkommen, können daraus neue Ideen, stärkere Strukturen und mehr Sichtbarkeit entstehen.

Queere Themen in Arbeit, Alltag und Öffentlichkeit

Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf der Frage, wie LGBTQIA+ Menschen im Arbeits- und Berufsleben besser unterstützt werden können. ver.di-queer möchte queere Anliegen in der Arbeitswelt sichtbarer machen und Betroffene bei Herausforderungen oder Diskriminierungserfahrungen stärken. Dabei wurde deutlich: Queere Sichtbarkeit endet nicht an der Bürotür, im Betrieb oder in der Verwaltung. Sie betrifft den Alltag, die Kultur, die Bildung, das Vereinsleben und den öffentlichen Raum.

Im Austausch ging es deshalb auch um die Themen, die die einzelnen Gruppen aktuell bewegen. Welche Erfahrungen machen queere Menschen in der Region? Wo fehlen sichere Räume, niedrigschwellige Informationen oder Ansprechpersonen? Wo gibt es bereits gute Beispiele? Und wo können Organisationen einander unterstützen, statt nebeneinanderher zu arbeiten? Das Treffen bot Raum, diese Fragen offen anzusprechen, ohne sofort fertige Antworten liefern zu müssen.

IDAHOBIT und 1. Mai als gemeinsame Anknüpfungspunkte

Als mögliche gemeinsame Anlässe wurden unter anderem der IDAHOBIT am 17. Mai, der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit, sowie der 1. Mai, der Tag der Arbeit, angesprochen. Beide Termine machen deutlich, wie eng queere Sichtbarkeit, gesellschaftliche Teilhabe und Solidarität miteinander verbunden sind. Der IDAHOBIT setzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung, während der 1. Mai die Verbindung von Arbeitswelt, sozialer Gerechtigkeit und Vielfalt sichtbar machen kann.

Der Abend war dabei kein Treffen mit fertigem Maßnahmenplan, sondern ein Auftakt. Im Mittelpunkt standen Kennenlernen, Austausch und die Frage, wie gegenseitige Unterstützung konkret aussehen kann. Gerade das machte den Abend wertvoll: Es entstand ein Raum, in dem Ideen gesammelt, Kontakte geknüpft und gemeinsame Perspektiven entwickelt werden konnten.

Ein Anfang mit viel Potenzial

Das erste queere Vernetzungstreffen in Ingolstadt hat gezeigt, wie groß der Bedarf und zugleich die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in der Region 10 sind. Viele Menschen setzen sich bereits für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichstellung ein – oft an unterschiedlichen Orten und mit verschiedenen Schwerpunkten. Wenn diese Arbeit stärker miteinander verbunden wird, kann daraus ein tragfähiges Netzwerk wachsen.

Für Queer Pfaffenhofen war der Abend ein ermutigendes Signal. Queere Sichtbarkeit entsteht nicht nur durch einzelne Veranstaltungen, sondern auch durch verlässliche Kontakte, Vertrauen und die Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Das Treffen im Tagtraum war dafür ein wichtiger erster Schritt – und hoffentlich der Beginn einer langfristigen, solidarischen Zusammenarbeit in der gesamten Region 10.

Queer networking meeting in Ingolstadt: Achieving more together

A first exchange for Region 10

On 22 April, a first queer networking meeting for organisations, initiatives and committed individuals from what is known as Region 10 took place at Tagtraum in Ingolstadt. The Ingolstadt region includes the city of Ingolstadt as well as the districts of Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen and Pfaffenhofen a.d.Ilm. The meeting therefore had a deliberately regional perspective: it was not only about individual towns, but about how queer visibility, support and cooperation can be strengthened across the whole region.

The invitation came from Peter Hengl, spokesperson for the newly founded Queer working group of ver.di in the Ingolstadt region. In his invitation, he described the aim of getting to know one another, listening, learning from each other and exploring what could be created together. This open and respectful approach also shaped the evening itself.

Many perspectives at one table

In addition to ver.di-queer, participants included Queer Pfaffenhofen, Trans-Treff Ingolstadt, Stadtdramaturgie Ingolstadt, queer at Audi, Rainbow No2 and further initiatives, groups and committed individuals. This mix already showed how diverse queer engagement in Region 10 is: it ranges from counselling, community work and peer support to culture, workplace networks and trade union representation.

At the same time, it became clear that not all queer organisations contacted had responded to the invitation yet. This makes it all the more important to keep the network open: further groups and initiatives from Region 10 are warmly invited to get involved and help shape the exchange in the future.

For Queer Pfaffenhofen, the meeting was an important opportunity to deepen contacts beyond district boundaries and discover new points of connection. Networking is especially valuable in more rural areas and smaller cities. Many offers are created on a voluntary basis, with great personal commitment and close to the needs of the community. When these experiences come together, they can lead to new ideas, stronger structures and greater visibility.

Queer issues in working life, everyday life and public space

One focus of the meeting was the question of how LGBTQIA+ people can be better supported in working and professional life. ver.di-queer wants to make queer concerns in the workplace more visible and support people affected by challenges or discrimination. The discussion made one thing clear: queer visibility does not stop at the office door, in companies or in public administration. It also concerns everyday life, culture, education, associations and public space.

The exchange therefore also addressed the topics that currently matter to the different groups. What experiences do queer people have in the region? Where are safe spaces, accessible information or contact points still missing? Where are there already good examples? And where can organisations support one another instead of working in parallel? The meeting created space to address these questions openly, without the pressure to produce immediate answers.

IDAHOBIT and 1 May as shared starting points

Possible shared occasions discussed included IDAHOBIT on 17 May, the International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, as well as 1 May, Labour Day. Both dates show how closely queer visibility, social participation and solidarity are connected. IDAHOBIT sends a clear message against discrimination, while 1 May can highlight the connection between working life, social justice and diversity.

The evening was not a meeting with a finished action plan. It was a starting point. The focus was on getting to know one another, exchanging experiences and asking how mutual support could look in practice. That is exactly what made the evening valuable: it created a space for ideas, contacts and shared perspectives to grow.

A beginning with strong potential

The first queer networking meeting in Ingolstadt showed both the need and the willingness to cooperate across Region 10. Many people are already working for diversity, acceptance and equality – often in different places and with different priorities. If this work becomes more connected, a resilient regional network can grow from it.

For Queer Pfaffenhofen, the evening was an encouraging sign. Queer visibility is not created only through individual events, but also through reliable contacts, trust and a shared willingness to take responsibility. The meeting at Tagtraum was an important first step – and hopefully the beginning of long-term, solidary cooperation throughout Region 10.

CSD Pfaffenhofen

Am 16. August 2025 wird Pfaffenhofen zum zweiten Mal laut, sichtbar und bunt – beim Christopher Street Day (CSD). Was als mutiger Aufstand queerer Menschen gegen Polizeigewalt und Diskriminierung im Jahr 1969 in der New Yorker Christopher Street begann, wurde zum weltweiten Symbol für den Kampf um Gleichberechtigung, Akzeptanz und Menschenrechte. Der CSD erinnert an diesen historischen Moment – und daran, dass queeres Leben politisch ist.

Auch heute, über 50 Jahre später, ist dieser Kampf nicht vorbei. Im Gegenteil: In einer Zeit, in der queere Menschen wieder verstärkt Anfeindungen, Hass und politischem Gegenwind ausgesetzt sind – auch mitten in Europa – braucht es klare Worte, mutige Stimmen und sichtbare Zeichen. Deshalb steht unser diesjähriger CSD unter dem Motto:

„Nie wieder still – Unsere Stimmen. Unsere Farben. Unsere Liebe.“

Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen. Wir stehen auf – für uns selbst, füreinander und für alle, die noch keine Stimme haben. Wir zeigen Haltung, wir zeigen Herz, wir zeigen uns. Der CSD ist mehr als ein Fest – er ist ein Tag des Protests, der Solidarität und der Hoffnung. Ein Tag, an dem wir gemeinsam für eine Gesellschaft einstehen, in der alle Menschen frei, sicher und ohne Angst leben und lieben können – unabhängig von Geschlecht, Identität oder sexueller Orientierung.

Pfaffenhofen erhebt die Stimme. Und du?


Sei dabei. Sei laut. Sei sichtbar.

Queer-Treff

Wo Vielfalt auf Begegnung trifft

Bei Queer Pfaffenhofen e.V. ist Vielfalt zuhause! 🌈

Einmal im Monat treffen wir uns im gemütlichen Brauereigasthof Müllerbräu – queere Menschen und alle, die sie unterstützen, sind herzlich eingeladen!

Unser Queer-Treff ist mehr als nur ein Zusammensein:
Es ist eine kleine Oase, wo Akzeptanz großgeschrieben wird und du so sein kannst, wie du bist. Egal, wie du liebst, lebst oder dich identifizierst – hier bist du genau richtig. 💖

Mit offenen Herzen und guter Laune schaffen wir einen Ort für spannende Gespräche, herzliches Lachen und neue Freundschaften. Komm vorbei, tausch dich aus und erlebe das Gefühl von Gemeinschaft in einer entspannten, bunten Atmosphäre.

Wir freuen uns auf dich – sei dabei! ✨

Termine

Alle Termine für 2026 findet ihr in unserem Veranstaltungskalender. Abonniert euch am Besten gleich den ganzen Kalender, damit ihr nichts verpasst.

Um sicherzustellen, dass für alle ein Platz vorhanden ist, teilt uns bitte ein paar Tage vorher mit, ob ihr teilnehmen werdet – sei es in den Kommentaren in Social Media, über unser Kontaktformular oder in unserer WhatsApp-Gruppe. 

Eure Rückmeldung ist wichtig, damit wir gemeinsam mit dem Lokal die bestmögliche Planung vornehmen können. Für nicht angemeldete Gäste können wir leider nicht garantieren, dass ausreichend Sitzplätze vorhanden sind.

nächste Termine

Treffpunkt

Gasthof & Hotel Müllerbräu

Hauptplatz 2
85276 Pfaffenhofen

CineQueer

die Queerfilmnacht

CineQueer Pfaffenhofen – das queere Filmformat von Queer Pfaffenhofen e.V. und der VHS Pfaffenhofen – zeigt jeden Monat einen besonderen Film des unabhängigen Verleihs Salzgeber. Die Filme erzählen spannende, witzige oder berührende queere Geschichten aus aller Welt.

In gemütlicher Atmosphäre laden wir euch ein, queere Lebensrealitäten zu entdecken und gemeinsam Vielfalt zu feiern. Egal ob queer oder einfach offen und neugierig – bei Cinequeer ist jede*r willkommen.

Kommt vorbei, genießt einen besonderen Filmabend und taucht ein in die bunte Welt queerer Kultur!

QueerForum

Zwei- bis dreimal im Jahr laden wir von Queer Pfaffenhofen unter dem Label „QueerForum“ zu spannenden Themenabenden in die VHS Pfaffenhofen ein. Gemeinsam mit Gastredner*innen, interaktiven Diskussionen und offenen Fragerunden beleuchten wir aktuelle queere Themen, teilen Wissen und regen zum Nachdenken an. Unser Ziel: Raum schaffen für Austausch, Verständnis und neue Perspektiven.

Sei dabei, lass dich inspirieren und bring dich ein – wir freuen uns auf dich! 🌈

Queere Menschen sind in unseren Medien präsenter denn je. Meistens handelt es sich dabei um junge Menschen oder um Menschen, die ihr Leben schon lange offen und queer leben.

Dabei gibt es eine Personengruppe, die häufig übersehen wird: die sogenannten „Late-Bloomer“, Menschen, die sich erst später im Leben ihrer queeren Identität bewusst werden oder die einen Großteil ihres Lebens versteckt gelebt haben und erst später den Schritt in die Öffentlichkeit wagen.

Wir, Petra, Claudio und Luca von Queer Pfaffenhofen wollen einen Einblick in das Leben dieser Menschen gewähren. Vielleicht fragen Sie sich: Welche Probleme begegnen diesen Menschen? Kann man zu alt sein, um sich als queer zu outen? Wie sehen die Familien von Late Bloomern aus?

In einem interaktiven Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde wollen wir Ihnen ein paar Fakten und Statistiken zeigen, Geschichten aus dem Leben von Late-Bloomern erzählen und Ihre Fragen beantworten.

Wenn Sie also Late Bloomer in ihrem Umfeld haben oder vielleicht selbst eine*r sind oder sich auch einfach nur für dieses Thema interessieren, laden wir Sie herzlich zu diesem Abend ein. Dabei ist natürlich niemand verpflichtet, sich zu seiner Identität zu äußern. Alles, was Sie brauchen, ist ein offenes Ohr und vielleicht ein bisschen Neugierde.

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